In der Region Ulm wurde das Ziel Nr. 1 „Keine Armut“ der Poster Wettbewerb „Augen auf! – Armut im Blick“ initiiert.

 

„Macht die Augen auf – hört hin – habt Armut in Blick“, so lautete die Aufgabe für den Wettbewerb. Bewerben konnten sich bis März 2018 Gruppen, Schulklassen oder Vereine aus der Region. Zusammen sollte die Gruppe überlegen, wo und wie ihnen Armut schon einmal begegnet ist und was ihnen zu den Hintergründen und Ursachen von Armut einfällt. Als Beitrag war alles erlaubt, egal ob Bild, Collage, Karikatur, Comic oder Fotomontage. Der Kreativität war keine Grenze gesetzt. Rund 24 Gruppen aus den Kreisen Biberach, Heidenheim, Ulm und dem Alb- Donau Kreis haben sich an dem Projekt beteiligt. Über 100 Poster wurden eingesendet und von einer Jury bewertet. Darunter auch Schüler und Schülerinnen aus Dornstadt. Samuel, Tuana und Mattea von der Fairtraide AG der Bühlrealschule gestalteten ein Plakat mit dem Titel „Eine Pille gegen Armut“. Dabei beschäftigten sie sich mit der Armut als eine Krankheit und fragten sich, was wohl wäre, wenn es eine „Pille gegen Armut“ gäbe und wie diese wirken könnte. Ina, Lilly, Luca und Maren von der Initiative kikuna e.V. in Dornstadt gestalteten für das Plakat ein kleines Museum für Armut. Sie würden sich wünschen, dass es keine Armut mehr auf der Welt gibt und man das Armutsmuseum “in echt“ bauen könnte.

Die Poster sind seit September in der Region an verschiedenen Orten zu sehen, so auch seit dem 26.09.2018 in der Bühl-Realschule in Dornstadt. Die Ausstellung ist Teil der Agenda 2030, in der auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen aufmerksam gemacht wird. Oberstes Ziel der Agenda ist die Bekämpfung der Armut.